Dorf Post Bericht von Trix Reich

Schlussfahrten vergangener Tage nach Bristen

Bereits vor der Gründung der Motorradfreunde Rupperswil, suchten die „Jungs“ nach einem Ort, um mit den Motorrädern eine Ausfahrt mit Übernachtung zu machen. Damals „noch nicht“ wirklich Motorräder, sondern mit ihren geliebten (schnellen) Mofas, bis hin zum 125-er diverser Marken. Nach vielen und langen Diskusionen, kam der entscheidende Hinweis von Jasemine Fischers Vater. Dieser erzählte von einem Tal oberhalb Amsteg und dem Dorf Bristen. Er war der Meinung, dass dies doch der ideale Platz für „so Spinner wie Ihr es seid“ wäre. Die „Jungs“ waren sofort begeistert und es war klar, dass ihre nächste Fahrt nach Bristen gehen sollte. Das erste gemeinsame Wochenende in diesem Bergdorf verbrachten sie anno 1979!

Nach der Gründung der Motorradfreunde wurde bis 2007 jeweils im Frühling die Anfahrt, und im Herbst die Schlussfahrt nach Bristen zelebriert. Auch unsere Freunde aus dem Ausland kamen über die kurvenreiche Strasse in das Bergdorf. Der Gasthof „Wehrebrücke“ mit dem dazu gehörenden „Massenschlag“ war die perfekte Bleibe.

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Bei den Schlussfahrten wurde selber gekocht und danach beim gemütlichen Beisammensein dies und jenes ausgetauscht. Wer wollte, konnte bei den verschiedenen Spielen sein Geschick oder seine ruhige Hand messen. Manchmal war auch eine Gitarre mit dabei und wir gestalteten unsere ganz eigene und spezielle „Hitparade“. Das waren tolle, und gemütliche Abende die mir noch sehr gut in Erinnerung sind. Leider liegt Bristen sehr hoch in den Bergen und das Massenlager verfügte über keine Heizung. Doch das war noch das kleinere Übel! Wie oft, beim ersten Blick am Sonntagmorgen aus dem Fenster, hatten unsere Motorräder eine weisse Decke erhalten!!

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Ja im Herbst kann es in dieser Höhe über Nacht zu unliebsamen Überraschungen, wie z.B. Schnee, kommen!

Über die vielen Jahre entstand ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis zum Wirtepaar des Gasthofes. Als diese sich dann entschlossen weiter zu ziehen und Bristen adieu zu sagen, nahmen wir diese Tatsache als guten Zeitpunkt um ebenfalls neue Wege einzuschlagen. Ab diesem Zeitpunkt werden die An- und Schlussfahrten individuell von Vereinsmitgliedern organisiert. Dadurch durften wir schon viele spannende und schöne „Ecken“ unseres Landes mit vielen km unterm Rad erkunden. Immer mit tollen Attraktionen und sogar die Leser der Dorfpost können mit dabei sein, wenn sie dann unsere Berichte lesen!

27. Petanque Plauschturnier 24.09.2016

Bei prachtvollem Wetter durften die Motorradfreunde das diesjährige 27. Petanque Plauschturnier durchführen. Am Samstagnachmittag trafen sich stolze 42 TeilnehmerInnen beim Petanque Platz in Rupperswil. Die Kugeln rollten, doch nicht alle führten zum gewünschten Erfolg. Wie oft an diesem Nachmittag hörte ich unschöne Worte über die Steine auf dem Platz! Aber es sei dahin gestellt, ob diese auch wirklich immer schuld am Fehlverlauf der Kugeln waren!?! Es wurde gespielt und gespielt, bis dann die Sieger ermittelt waren. Beim anschliessenden, gemütlichen Abendessen wurde viel diskutiert und „gefachsimpelt“. Nach dem Essen, verlasen Thomas Parziani und Harald Picheler das lang ersehnte Rangverlesen:

1. Köbeli Bigi/Meyer Roland
2. Parziani Erika/Pichler Harald
3. Rohr Christine/Berner Roman/Fischer Melanie
Pechvogelpreis: Göhner Walti/Meyer Gabi/Hediger René

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Die Gewinner, wie auch die „Schlusslichter“ durften ihre tollen Preise entgegen nehmen. Die Mottorradfreunde freuen sich bereits auf das 28. Plauschturnier, welches dann vom Petanque Club durgeführt wird.

Alle Fotos zum 27. Petanque Plauschturnier findest du hier

Unser Jubiläumsjahr geht zu Ende und im 2017 gibt es von uns wieder Berichte vom Aktuellen. Die Motorradfreunde Rupperswil wünschen allen eine besinnliche Adventszeit, wunderschöne Weihnachten und ein unfallfreies 2017.

Trix Reich